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13.12.2016

Industrie 4.0 im Diskurs bei 3M

Austausch mit acatech Präsident Henning Kagermann

Welche Chancen und Risiken birgt die zunehmende Digitalisierung für industrielle Innovationsprozesse? Inwieweit erfordert der Industrie 4.0 Sektor übergreifende Kooperationen? Und inwiefern wird die internationale Zusammenarbeit von Ingenieuren zunehmen, beispielsweise über den Atlantik hinweg?

Diese und weitere Themen diskutierten Henning Kagermann, Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und John Banovetz, Chef von 3M in Deutschland, Österreich und der Schweiz im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von 3M in Neuss, Nordrhein-Westfalen.

Spannender Austausch zu Industrie 4.0
Nach den Worten von Henning Kagermann setzt sich acatech intensiv mit den Auswirkungen, Chancen und Risiken der Industrie 4.0 auseinander. Besonders spannend sei dabei, wie forschungsintensive Unternehmen wie 3M in der Praxis damit umgehen.“

Informationen zu Lösungen im Bereich Elektromobilität
Henning Kagermann, zugleich Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität, konnte sich zudem vom Batterie-Know-how von 3M überzeugen. Das Unternehmen hat ein Material entwickelt, mit dem sich die Speicherkapazität von Lithium-Ionen-Batterien für hybrid und elektrisch angetriebene Autos um bis zu 40 Prozent steigern lässt. Darüber hinaus informierte sich Henning Kagermann über die Einsatz-möglichkeit einer wasserähnlichen Substanz, die keinen Strom leitet. Das österreichische Familien-Start-Up Kreisel Electric setzt diese 3M Innovation namens Novec als Kühlflüssigkeit für eine neu entwickelte Autobatterie ein.

Gesprächsthema Autonomes Fahren
Ein Gespräch zwischen Henning Kagermann und Frank Little, 3M Executive Vice Präsident für Sicherheit und Transport, rundete den Besuch des acatech Präsidenten in Neuss ab. Thema waren Innovationen im Bereich des autonomen Fahrens. Der Multitechnologiekonzern entwickelt hierfür verschiedene Infrastrukturkomponenten.

Großes Interesse an weiterer Zusammenarbeit
„Ich freue mich außerordentlich über den Besuch von Professor Kagermann in unserem Unternehmen“, sagte John Banovetz. „3M ist sehr daran interessiert, die Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften weiter auszubauen. Das gilt insbesondere mit Blick auf Förder- und Austauschmöglichkeiten für den Forschernachwuchs.“

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Über acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.
Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften tritt ein für nachhaltigen Wohlstand durch Innovation. Vier Schwerpunkte bestimmen die Arbeit:
• Wissenschaftliche Empfehlungen und Stellungnahmen
• Wissenstransfer und Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft
• Nachwuchsförderung der Technikberufe
• Internationale Vertretung der Technikwissenschaften

Über 3M
Der Multitechnologiekonzern 3M wurde 1902 in Minnesota, USA, gegründet und zählt heute zu den innovativsten Unternehmen weltweit. 3M ist mit fast 90.000 Mitarbeitern in 200 Ländern vertreten und erzielte 2015 einen Umsatz von 30,3 Mrd. US-Dollar. Grundlage für seine Innovationskraft ist die vielfältige Nutzung von 46 eigenen Technologieplattformen. Heute umfasst das Portfolio mehr als 50.000 verschiedene Produkte für fast jeden Lebensbereich. 3M hält über 25.000 Patente und macht rund ein Drittel seines Umsatzes mit Produkten, die weniger als fünf Jahre auf dem Markt sind. Weitere Informationen unter: www.3M.de, Twitter, Facebook und im 3M Newsroom

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Pressekontakt

Anja Ströhlein
Tel.: 02131-14 2854
Fax: 02131-14 3470