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30.08.2012

Löschmittel der neuesten Generation

Rechenzentrums-Betreiber setzen auf effektiven, aber zugleich schonenden Brandschutz

Im Fall der Fälle kommt es auf Sekunden an: Den drohenden Brand in einem Serverrack oder gar in einem kompletten Rechenzentrum schnell in den Griff zu bekommen, ist heute eine Selbstverständlichkeit, die von verschiedenen Feuerschutzmitteln erfüllt wird. Doch viel entscheidender ist, was danach kommt: Wie lange fallen die IT-System unter Umständen aus? Wann kann der Raum wieder betreten werden? Hat Löschwasser hohe Folgeschäden verursacht? Oder läuft die Kommunikationstechnik bereits kurze Zeit nach dem Ereignis wieder, als sei nichts gewesen? Neben der Wirksamkeit der Brandschutzsysteme setzen Betreiber von Rechenzentren und Unternehmen bei der Sicherung ihrer EDV- und IT-Anlagen zunehmend auf schonende Löschmittel, wie zum Beispiel das 3M Novec 1230 Feuerlöschmittel.

Die wusys GmbH stellt für die Wirtschaftsregion Frankfurt/ Rhein-Main umfassende IT- und Serverleistungen zur Verfügung. Mit langjährig erprobter Praxiserfahrung im Bank- und Versicherungsbereich, mit branchenunabhängigen Leistungen und mehr als 1.500 Servern zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern der Region. Alle Zeichen stehen auf Wachstum: Derzeit baut das Unternehmen eine weitere Rechenzentrums-Anlage von rund 12.000 Quadratmetern Nutzfläche auf. Dass hier erneut ein Brandschutzsystem mit dem Novec 1230 Feuerlöschmittel installiert wird, stand für Gunter Papenberg, Director Strategic Business bei wusys, von vornherein fest. „Dass die Systeme einen Brand löschen, ist selbstverständlich. Viel wichtiger sind für uns und unsere Kunden damit verbundene Folgeschäden und Unterbrechungszeiten.“

Geringer Platzbedarf – hohe Wirtschaftlichkeit

Gerade in dieser Hinsicht bietet das innovative Feuerlöschmittel von 3M viele Vorteile: Es weist eine besonders schonende Löschwirkung auf, verdampft vollständig und hinterlässt keine Rückstände. Zudem ist kein Gesundheits-Gefährdungspotenzial für Menschen gegeben, da die erforderliche Löschmittelkonzentration deutlich unter dem zulässigen NOAEL-Wert (No Observed Adverse Effect Level) liegt. Empfindliche Materialien werden nicht beschädigt, die Folgeschäden durch das Brandereignis somit wirksam reduziert. Dazu trägt auch bei, dass das Mittel elektrisch nicht leitend ist. Diese Eigenschaften hatten Gunter Papenberg bereits 2010, bei der Einrichtung eines Rechenzentrums von rund 900 Quadratmetern Nutzfläche, überzeugt: „Gerade bei diesem kleineren Zentrum erwies sich der geringe Platzbedarf des Löschmittels als Vorteil. Damit konnten wir die Ausnutzung der Fläche erhöhen, bei gleichzeitig uneingeschränktem Brandschutz.“

Schnelle Wirkung im Fall der Fälle

„Kunden, die wir durch das Rechenzentrum führen, sind oft überrascht davon, wie klein das gesamte Brandschutzsystem ist. Dass wir damit eventuelle Brandereignisse schnell und ohne weitere Beschädigungen der Hardware in den Griff bekommen, ist für uns ein wichtiges und überzeugendes Argument im Kundengespräch“, so Gunter Papenberg weiter. Der technische Hintergrund dafür: Das flüssige Novec 1230 Feuerlöschmittel wechselt beim Austritt aus der Löschdüse in Gasform über und kann somit schnell und mit hoher Durchdringung wirken – Schwelbrände und ähnliches werden frühzeitig detektiert, und von der Flutung des Raumes bis zur vollständigen Löschung des Feuers vergehen nicht mehr als 30 Sekunden. Deutlich schneller also als bei konventionellen Inertgasen. Der benötigte Löschmittelvorrat kann dennoch geringer bemessen werden. „Dies sind wichtige Vorteile und Argumente, mit denen wir uns in einem enger werdenden Markt erfolgreich von Wettbewerbern differenzieren können“, unterstreicht Gunter Papenberg.

Lösungen zur Integration auf engem Raum

Seit zwei Jahren hat sein Unternehmen bereits positive Erfahrungen mit dem Feuerlöschmittel gesammelt – auf Basis eines Brandschutzsystems, das von der Minimax GmbH geplant und realisiert wurde. „Der geringe Platzbedarf und die gute und schnelle Wirkung sind entscheidende Vorteile für Novec 1230“, sagt Bernd Barten, Leiter Division Steel, bei Minimax in Essen. „Für welches Feuerlöschmittel sich das Unternehmen oder der Rechenzentrumsbetreiber entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wir realisieren dazu maßgeschneiderte Lösungen und haben beispielsweise für Novec 1230 eine neuartige 50-bar-Technik entwickelt.“

Damit wird das Mittel sogar mehrbereichsfähig. Dank des hohen Drucks ist es möglich, beispielsweise mehrere Rechenzentrumsräume über Leitungssysteme an nur einen Löschmittelvorrat anzuschließen. Damit wird die Lösung nach Bartens Worten noch effizienter und wirtschaftlicher. So lässt sich beispielsweise die Minimax MX 1230 Kompaktlöschanlage mit dem Feuerlöschmittel Novec 1230 in die vorhandene technische Einrichtung mühelos und auf engem Raum integrieren.

Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz im Einklang

Denn Wirtschaftlichkeit ist für den Rechenzentrums-Betreiber natürlich ein entscheidender Punkt, räumt auch der wusys-Manager ein. Gleichwohl entschied er sich für das höherpreisige Löschmittel. „Da ich deutlich weniger Flaschen an Löschmittel benötige und dank des geringen Platzbedarfs mehr Server in einem Raum platziert werden können, liegt das Mittel in einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung dennoch vorne“, macht er deutlich. „Brandschutzsysteme sollte man, wie andere Investitionen natürlich auch, unter diesem ganzheitlichen Ansatz betrachten.“

Ökologische Aspekte sind dabei für die Umweltbilanz des eigenen Unternehmens ebenso wichtig wie für Kunden, die Rechenzentrums-Leistungen in Auftrag geben. Auch in dieser Hinsicht ist der Anwender von dem innovativen Produkt überzeugt. Novec 1230 hat keinerlei Auswirkungen auf die Ozonschicht und erfüllt damit die weltweit steigenden Ansprüche an Umwelteigenschaften von Brandschutzsystemen. Die atmosphärische Lebensdauer beträgt lediglich fünf Tage im Vergleich zu 30 Jahren bei gebräuchlichen FKW-Löschmitteln. Auch das Erderwärmungspotenzial liegt mit 1 um ein Vielfaches niedriger als bei herkömmlichen FKW-Mitteln, die oft Werte größer 3.000 aufweisen. „Dies sind weitere überzeugende Vorteile für unsere Kundenbetreuung“, sagt Gunter Papenberg abschließend.

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Über 3M

3M beherrscht die Kunst, zündende Ideen in Tausende von einfallsreichen Produkten umzusetzen – kurz: ein Innovationsunternehmen, welches ständig Neues erfindet. Die einzigartige Kultur der kreativen Zusammenarbeit stellt eine unerschöpfliche Quelle für leistungsstarke Technologien dar, die das Leben besser machen. Bei einem Umsatz von rund 30 Mrd. US-Dollar beschäftigt 3M weltweit etwa 84.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 65 Ländern. Weitere Informationen: www.3M.de oder auf Twitter @ 3M_Die_Erfinder

3M und Novec sind Marken  der 3M Company.

Kundenkontakt:

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Tel. 02131 14 2185
Fax 02131 14 12 2185
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Pressekontakt

Manfred Kremer
Tel.: 02131/14-2357
Fax: 02131/14-3470

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